Auf den Hund gekommen -Meine Vita

Catrin Hendl - Glückliche Hundepfoten

Tiere sind mein Leben - ich fühle mich mit ihnen verbunden und kann mir ein Leben ohne meine Vierbeiner nicht vorstellen. So richtig hat alles mit 16 Jahren angefangen als ich den Schlittenhundesport für mich entdeckt habe. Unser Rudel, bestehend aus 6 Huskies, begleiteten uns von nun an für mehr als 17 Jahre.

 

Heute besteht unser Zweibeiner-Vierbeinerteam aus 3 Tierschutzhunden (Sam, Liza und Zoe) sowie 4 Tierschutzkatzen (Olaf, Elsa, Uschi und Krishna) und unseren Hühnern.

 

Warum ich mich entschieden habe hundepsychologischer Hundetrainer, Hundepsychologe und Verhaltensberater zu werden?  Weil ich selbst im Irrgarten der Trainingsmethoden gefangen war. Grade als Sam neu bei uns eingezogen war sind wir dem Irrtum unterlegen, dass ein Hund über Dominanz und (Stark) zwang erzogen werden muss (Leinenimpuls, Kettenhalsband, tiefer, strenger Ton, Schütteldose, "harte Hand", usw...) wenn man einen "gehorsamen" Hund möchte. Es fühlte sich zwar zu 90 % nicht richtig an was wir da taten doch es funktionierte und das ziemlich schnell - weswegen wir unsere Bedenken immer wieder verdrängten bzw. uns schön geredet (bzw. schön reden lassen).

 

Positiv war, dass wir nun funktionierende und gehorsame Befehlsausführer  daheim hatten - negativ...  war alles andere. Wir waren kein Team mehr und merkten, dass unsere Hunde und auch wir unglücklich und unerfüllt waren.... Ständig negative Worte wie "Nein" zu benutzen, den Hund zu maßregeln, an der Leine zu rucken und Spaziergänge mit "45 Minuten Fußlaufgassigängen" zu verwechseln nahm uns die Freude.

 

Umso besser fühlt es sich jetzt an zu wissen, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Zwang und Gewalt sind nunmal nicht zielführend und langfristig auch nicht nachhaltig. Durch unsere (Pflege) Hündin Zoe wurde mir schlussendlich bewusst, welchen Einfluss Hormone und Stress, Orientierungslosigkeit, Verlustängste, mangelnde Impulskontrolle, Schlafmangel und die Ernährung usw. haben und durch Zoe kann ich sagen weiß ich, dass der Spruch "gut Ding will Weile haben" stimmt und man das Verhalten eines Hundes nur dann ändern kann wenn man die Ursache kennt und alles Blockaden, Ängste und z.B. Fehlverknüpfungen idealerweise auflöst bzw. ändert - und eben nicht nur das Verhalten! (Wenn Sie Zoes Geschichte interessiert lesen Sie gerne hier nach:Mischlingshündin Zoe).

 

Hunde sind im höchsten Maß sozial und ebenso müssen wir ihnen begegnen. Sie und Ihr Hund bzw. Ihre Hunde sind ein Hund-Mensch Team und kein Rudel. Daher können Sie auch kein Rudelboss oder Rudelanführer sein. Auch, wenn das gerne oft so betitelt wird ist das schlichtweg nicht richtig. Da fängt das Missverständnis zwischen Hund und Mensch schon an und auch wenn es hier vermeindlich "nur um Begrifflichkeiten geht" zeigt sich schon, was wir noch alles über Hunde lernen müssen um sie richtig zu verstehen.

 

So sind Hunde die auf einer Hundewiese aufeinander treffen oder auf einem Hundeplatz (auch, wenn sie sich öfter sehen) eben kein Rudel und daher darf man auch keine Rudelstruktur erwarten oder einen Rudelboss. Und auch die Aussagen "das machen die schon untereinander aus" sind so nicht richtig. Ein Rudel besteht  ausschließlich aus Elterntieren und den Welpen (diesjährig oder auch aus dem vergangenen Wurf).

 

Ebenso wird das Thema Dominanz völlig falsch interpretiert. Dominanz ist immer situations- und zeitabhängig und findet zwischen zwei Individuen statt. Es ist daher KEIINE Eigenschaft. Das bedeutet, dass man einen Hund nicht pauschal als dominant bezeichnen darf, was leider noch viel zu oft geschieht. 

 

Folgende Qualifikationen habe ich u.a. für Euer Hund-Mensch Team im Gepäck:

- Hundepsychologische Ausbildung nTR 

- Hundetrainerausbildung nTR

- Verhaltensberaterausbildung

- Stresscoach für Hunde 

- Ernährungsberater für Hunde

- Hundemasseurin

- Sachkunde gewerbliche Hundehaltung

- Sachkunde für große Hunde

- Sachkunde für Hunde bestimmter Rassen

- Musherausbildung (Zughundesport)

- zert. Hundemasseurin

 

Mitgliedschaften:

 

- Mitglied Interessensgemeinschaft IGHhH 

- Mitglied Bildungsgemeinschaft Hund

 

Selbstverständlich bin ich zertifizierte Hundetrainerin nach Paragraph 11 TierSchG.

Da der Spruch "das machen wir schon immer so" für mich nicht gilt bilde ich mich natürlich immer weiter:

 

  • Aufmerksamkeit und Blickkontakt - Esther Würtz
  • Extreme Ängste beim Hund - Maria Hense
  • Stress bei Hunden - Ulrike Seumel
  • Ressourcenverteidigung - Dr. Blaschke Berthold
  • Signaleinführung - Viviane Theby
  • Neue Wege im Umgang mit Leinenaggression - Katrien Lismont
  • Funktionale Verhaltensanalyse - Dr. Blaschke Berthold
  • Neuropsychologie des Lernens - Dr. Esther Schalke
  • Social Walks - Katrien Lismont
  • Domestikation des Hundes - Dr. Blaschke Berthold
  • Kognition - Dr. Blaschke Berthold
  • Antijagddtraining - Dr. Ester Schalke
  • Forschung rund um den Hund - Dr. Daniela Zurr
  • Trennungsstress - Dr. Blaschke Berthold
  • Entspannung - Dr. Blaschke Berthold
  • Ausdrucksverhalten - Dr. Blaschke Berthold
  • Sinne der Hunde - Katja Krauss
  • Lerntheoretische Grundlagen - Katja Krauss
  • Kynologie - die Lehre vom Hund - Katja Krauss
  • Oxytocin - Katja Kraus und Lina Köhler
  • Ausdrucksverhalten, Körpersprache - Dr. Esther Schalke 
  • Schilddrüse und Verhalten - Verena Boden
  • Positive Psychologie für Hunde - Christina Sondermann
  • Trauma und Stress - Marina Hense
  • Modernes Hundetraining - Thomas Riepe
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